Liza. Liza. Lizaaaa!

Manche erben Reichtümer. Andere Schulden. Aber glücklich können die sein, die Talent erben. Und das hat Liza Simone. Es werden wohl nur die wahren Musikliebhaber sein, die sich noch an ihre begnadete Mutter Nina erinnern. Und Liza? Es schien schon ein bißchen wie Lotteriespiel, sich für ihre Tochter eine nicht gerade billige Eintrittskarte zu kaufen.  Angekündigt wurde sie gleich zu Beginn  als Nina Simone „mit ihrer wundervollen Band“. Und es wurde ein unerwartet wundervoller Abend. Es gibt wohl nur wenig Sängerinen auf der Welt, die so stimmgewaltig auftreten und das überwiegend ältere Publikum (Durchschnitt 65 plus) so in Begeisterung bringen.  Die Begeisterung hatte aber nichts mit dem Alter zu tun. Nein, das war keine Clubnight, das war die Stimme von Nina und ihrer wirklich wundervollen Band! Hervé Samb, der begandete Gitarrist, Bassist Reggie Washington und Schlagzeuger Sonny Troupé sind für den unter die Haut gehenden Sound verantwortlich. Wer nicht dabei war, hat was verpasst. Schade, es war das einzige Konzert in Deutschland. Die anderen Veranstalter hatten sich wohl nicht getraut. Der Pavillion aber war voll wie sonst nur selten.

Zum Nachlesen:

NZZ

Deutschlandfunk

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