Wenn ich so den aktuellen Leserbrief-Krieg in meiner Lieblingszeitung nachvollziehe, droht unserem friedlichen Örtchen eine unheimliche Gefahr: heidnische Sitten gefährden unsere Jüngsten. Die Gefahr heißt Halloween! Da sind Sie erstaunt, ich auch. An diesem amerikanischen Brauchtum liegt mir persönlich nicht viel, vielleicht bin ich dazu schon zu alt. Aber den meisten Kindern macht es so richtig Spaß. Das kann ich verstehen, andere aber nicht und verweisen mit erhobenen Zeigefinger auf die heidnischen Ursprünge dieses Festes. Das mag geschichtlich gesehen, richtig sein. Wenn die Bedenkenträger den gleichen Maßstab an viele unsere anderen liebgewordenen Feste legen würden, dann dürfte man die meisten auch nicht mehr feiern. Viele unserer christlichen Feste haben – ob man will oder nicht – auch heidnische Vorläufer. Also: Ich denke, laßt den Kindern ihren Spaß an Halloween. Das christliche Abendland gerät dadurch sicherlich nicht in Bedrängnis! – Foto: Becky B. / flickr
Gespeichert unter: Ronnenberg
…dass die Ferienzeit vorbei ist. Nein, nicht weil die Kinder in die Schule müssen, sondern weil manch’ lästige Baustelle in unserem Stadtgebiet endlich verschwunden ist. Besonders geärgert hatte mich die an der Ortsgrenze Ronnenberg Richtung Empelde. Dort staute es sichauf der Empelder Straße abends während der Rushhour manchmal bis zur Ampelkreuzung. Muß so was sein? -
Foto: iStock / Franziska Richter
Nein, ich hatte einen schönen Urlaub und deshalb gab’s in den letzten Wochen auch nichts Neues hier zu lesen. Und es war auch nichts Böses in der Post. Ich bin aber über manche politische Nachricht sauer: Beispielsweise über die Reaktion „von oben“ über den jahrelangen Ronnenberger Einsatz für eine verbesserte S-Bahnanbindung oder den fix und fertig geplanten Park-and-Ride-Platz. Das wird mal abgelehnt, mal zugesagt, mal auf die lange Bank geschoben. Und jüngst meinen wohl andere Vertreter aus anderen Gemeinden, wir Ronnenberger brauchten das nicht. Und was mich am meisten ärgert: Diese Ober-Ablehner kommen aus der eigenen Partei in der Region und beschließen über unsere Köpfe hinweg. Haben die schon mal überlegt, woher denn das Wort „Politikverdrossenheit“ kommen könnte?- Foto: iStock / Viorika
Na gut, ich bin da auch schon reingetreten und habe mich riesig geärgert. Aber was dagegen tun? Ich befürchte, man muß letztendlich damit leben. Schöner Schiet. Der große Vorsitzende einer kleinen Ronnenberger Partei hat aber ein Patentrezept: Der will städtische Ordnungsamtsmitarbeiter in Uniformen stecken (zackig! zackig!) und die sollen dann den Hunden und ihren Herrchen und Frauchen hinterherschnüffeln. Die preußische Beamtenmentalität läßt grüßen! Übrigens der Herr vertritt die Partei des großen Persönlichkeits- und Datenschutz. Ich finde die Idee einfach nur, wie das Thema: Sch….