Nein, ich hatte einen schönen Urlaub und deshalb gab’s in den letzten Wochen auch nichts Neues hier zu lesen. Und es war auch nichts Böses in der Post. Ich bin aber über manche politische Nachricht sauer: Beispielsweise über die Reaktion „von oben“ über den jahrelangen Ronnenberger Einsatz für eine verbesserte S-Bahnanbindung oder den fix und fertig geplanten Park-and-Ride-Platz. Das wird mal abgelehnt, mal zugesagt, mal auf die lange Bank geschoben. Und jüngst meinen wohl andere Vertreter aus anderen Gemeinden, wir Ronnenberger brauchten das nicht. Und was mich am meisten ärgert: Diese Ober-Ablehner kommen aus der eigenen Partei in der Region und beschließen über unsere Köpfe hinweg. Haben die schon mal überlegt, woher denn das Wort „Politikverdrossenheit“ kommen könnte?- Foto: iStock / Viorika
Na gut, ich bin da auch schon reingetreten und habe mich riesig geärgert. Aber was dagegen tun? Ich befürchte, man muß letztendlich damit leben. Schöner Schiet. Der große Vorsitzende einer kleinen Ronnenberger Partei hat aber ein Patentrezept: Der will städtische Ordnungsamtsmitarbeiter in Uniformen stecken (zackig! zackig!) und die sollen dann den Hunden und ihren Herrchen und Frauchen hinterherschnüffeln. Die preußische Beamtenmentalität läßt grüßen! Übrigens der Herr vertritt die Partei des großen Persönlichkeits- und Datenschutz. Ich finde die Idee einfach nur, wie das Thema: Sch….
Das Ergebnis der Vorstellungsrunde der potentiellen SPD-Landtagskandidaten in Ronnenberg war mehr als ein Heimspiel für den „Lokalmatador“ Paul Krause. Gleich vier kämpfen um ein Mandat, das im Januar 2008 von den Wählerinnen und Wählern vergeben wird. Das ist praktizierte Demokratie. Von 53 abgegebenen Stimmen erhielt der Ronnenberger 50, Kerstin Liebelt aus Hemmingen 2, ein Springer bekam eine Stimme, der andere ging gar leer aus. (mehr…)
In den Nachbarstädten hat sich einiges geändert: Neue Bürgermeister, manchmal auch neue Mehrheiten in den Räten. In unserer Stadt haben sich die politischen Gewichte nur in Nuancen verschoben. Bürgermeister für die kommenden acht Jahre bleibt weiterhin Wolfgang Walther (mit einem hervorragenden Stimmergebnis im ersten Wahlkampf), die Parteien im Rat sind nahezu alle gleich stark geblieben.
Nichts Neues? Vielleicht doch. Sowohl CDU wie Grüne haben ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit der SPD bekundet. Wie geht es weiter? Ich weiß es (noch) nicht. Die Gespräche stehen erst ganz am Anfang.
Meine Vorstellung: Eine belastbare Kooperation oder Koalition mit einer Partei über fünf Jahre, die auch in der Lage ist, schwierige Sachen anzupacken. Also kein „Klein-Berlin“ oder so. Davon haben die Bürgerinnen und Bürger wohl die Nase voll.