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Ich liebe Griechenland. Eigentlich. Doch diese Liebe und mein Verständnis für die schwierige wirtschaftliche Situation bekommen Risse: Die Idee, eine Volksabstimmung über die zugegebener Maßen harten Maßnahmen zur Lösung der Schuldenkrise zu machen, schmeckt mir ein bisschen zu viel nach Flucht aus der Verantwortung. Meine Sorge: Wenn Hellas crashed, dann crashed auch die restliche Euro-Zone. Da wären selbst die Hilfsmilliarden nur „peanuts“, wenn alles den Bach runter gehen würde. Ach ja, dann würde nicht nur Griechenland crashen, sondern auch die Liebe zu diesem schönen Land.
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So langsam kann es einem Angst und bange werden: Die Politiker zwischen Berlin und Paris, Athen und Rom basteln an Lösungen zur Rettung des Euros und der Wirtschaft, aber etwas Überzeugendes kam dabei bislang nicht heraus. Ja, ich glaube wir brauchen den Euro und zwar einen stabilen. Und ich bin auch für die zugegebenermaßen teuren Rettungsversuche. Denn wenn die nicht klappen, wird für uns alles noch teuer. Doch bislang scheint nur herumgewurschtelt zu werden. Mir ist das nicht geheuer.
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Falls ich mir als Katholik dazu überhaupt ein Urteil erlauben darf: Ich finde es schade, das Margot Käßmann von allen ihren Ämtern zurückgetreten ist. Sie war eine taffe, überzeugende und gradlinige Frau, eigentlich eine, wie sie in allen Kirchen mehr denn je gebraucht würde. Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: Mit Alkohol gehört man nicht ans Steuer. Diejenigen, die aber jetzt mit Häme oder stillem Vergnügen den Rücktritt betrachten, sei ein Bibelwort mit auf den Weg gegeben: „Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein…“
Früher bin ich gerne mal im Februar in den Wintersport gefahren. Auf die Seiser Alm um konkret zu sein. Doch dieses Jahr kann ich nach acht Wochen Winter in Ronnenberg keinen Schnee mehr sehen. Das hängt vielleicht mit meiner Eigenschaft als Hausbesitzer zusammen. Da liege ich sonntags im warmen Bett und werde vom Kratzen des schneeschieben Nachbarn geweckt. Was bleibt mir also übrig: Ich stehe auf, ziehe mir etwas Warmes über den Schlafanzug und schiebe ebenfalls Schnee. A propos Schnee schieben: Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Weg nach der Räumaktion glatter ist als vorher… Aber so steht’s landauf-landab in den städtischen Vorschriften: Es muss geschoben werden! - Foto: big976